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Microsoft Surface wird sphärisch

Microsoft hat nun die Surface auf eine Kugeloberfläche gebracht. Sphere, so der Name des neuen Konzepts, ermöglicht Bilder, Videos und ähnliches im 360 Grad Winkel zu betrachten.

Die Bilder werden über einen Projektor, der sich im Inneren der Kugel befindet an die Innenwand projiziert. Dabei passen bestimmte Algorithmen die Bildwiedergabe an das runde Display an. Die Interaktion mit dem Nutzer erfolgt über Infrarot Sensoren.



Der Leiter des Sphere Projekts bei Microsoft, Hrvoje Benko, ist sich sicher, dass es in Zukunft vielerlei Displays dieser Art geben wird. Derzeit geht es den Forschern hauptsächlich darum, zu beobachten wie Menschen mit der Sphere interagieren.
Das Projekt wird am Microsoft Research Faculty Summit 2008 in Redmond vorgestellt.
Mehr dazu bei seattlepi.com

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MS Surface ab April bei AT&T

Wie angekündigt bringt Microsoft nun die Surface für Firmenkunden auf den Markt. Den Anfang machen dabei einige ausgesuchte Filialen des US Mobilfunkriesen AT&T.


Wir berichteten im November letzten Jahres über die bevorstehende Markteinführung der MS Surface, einem neuartigen Mensch-Maschine Interface mit Multi-Touch. Nun wird die Surface ab 17. April in AT&T Filialen (nicht wie ursprünglich angekündigt in T-Mobile Filialen) in New York, Atlanta, San Antonio und San Francisco stehen.

Die Microsoft Surface bei AT&T (Quelle: engadget.com)

Weitere Bilder und Details auf engadget.com

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Multi-Touch Interface bei CNN

Anlässlich der Wahlberichterstattung zu den US Präsidentschafts-Vorwahlen bedient sich CNN der Multi-Touch Technologie von Perceptive Pixel.



Ein Multi-Touch System ähnlich dem von Microsoft (wir berichteten im November 2007) wurde nun im Newsroom vom CNN installiert.

Das Multi-Touch System bei CNN (youtube Video)

Seitens CNN liegt der Hauptvorteil dieser Technologie darin, dass sich komplizierte Sachverhalte bei der Vorhersage des Wahlergebnisses sehr einfach visualisieren lassen. So wurden beispielsweise Tortendiagramme per Handbewegung angepasst, um die Auswirkungen auf das Endergebnis zu visualisieren.

Einen ausführlichen Bericht dazu bei washingtonpost.com.

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Neuartige Fernbedienungskonzepte

Die Fernbedienung, ein Urgestein der Mensch-Maschine Interfaces, könnte zukünftig das konventionelle Aussehen - quaderförmiger Block mit Tasten oder Touchscreens - verlieren. Neue Ansätze greifen die Themen intuitive Steuerung und neuartige Formensprache auf.

Geschichte der Fernbedienung
Die Erfindung der Fernbedienung geht auf die 1950er Jahre zurück. 1956 kam die erste drahtlose Ultraschall-Fernbedienung auf den Markt. Heutige Fernbedienungen basieren hauptsächlich auf der Infrarot- und Funk-Übertragungstechnik. Die grundlegende Form der Fernbedienung blieb aber seit ihrer Erfindung praktisch unverändert.

Die Space Command von Zenith aus dem Jahr 1956

Es gibt allerdings, neben der Weiterentwicklung des "klassischen" Ansatzes, neue Konzepte zur Gestaltung von Fernbedienungen. Einige sollen hier nun vorgestellt werden.

Ein Apfel als Fernbedienung
Nach der Designstudie von Jason Roebuck könnte die Fernbedienung in Zukunft die Form eines Apfels haben. Die Steuerung erfolgt dabei hauptsächlich über Bewegung des Apfels. So soll sich die Lautstärke des Fernsehers mit einer Drehbewegung einstellen lassen.

Die Apfel-Fernbedienung von Jason Roebuck

Zusätzlich sieht die Designstudie vor, dass jede Person in einem Haushalt eine eigene Fernbedienung hat, die jeweils auf die individuellen Bedürfnisse angepasst ist. Die passende "Obstschale" für die Äpfel soll gleichzeitig als Ladestation fungieren.

Die Äpfel in der Ladestation

Ein Würfel als Fernbedienung
Ein dem Apfel sehr ähnliches Konzept wurde Anfang 2007 von der Telekom Austria in Kooperation mit dem Austria Research Centers vorgestellt. Als Steuerelement kommt ein Würfel zum Einsatz, der komplett auf Tasten verzichtet. Durch Drehen, Kippen oder Schütteln sollen alle gängigen Steuersignale an einen Fernseher übermittelt werden. Wird der Würfel in die Halterung gestellt, schaltet der Fernseher auf Standby. pdf mit weiterführenden Informationen auf Telekom Austria.

Der Cube von Telekom Austria

Eine Porzellanschale als Fernbedienung
Zwar verzichtet die Studie von Yuta Watanabe nicht auf Tasten, doch sind Form und Material neuartig. Mit dem Einsatz von Keramik wurde bewusst ein hochwertiges und zerbrechliches Material gewählt, um der Fernbedienung eine höhere Wertigkeit zu verleihen. Die runde Form lässt darüber hinaus die Fernbedienung zum Dekorationsgegenstand werden.

Keramik Fernbedienung von Yuta Watanabe

Ein Armreif als Fernbedienung
Chloe Fung designte eine Fernbedienung speziell für Frauen. Sie baute die Steuerung der so genannten Orbit Remote in einen Armreif ein.

Die Orbit Remote von Chloe Fung

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Taktiles Touchscreen von Nokia

Nokia stellt mit dem so genannten Haptikos System das erste taktile Touchscreen-Display vor. Das haptische Feedback am Touchscreen soll damit dem einer gewöhnlichen Tastatur sehr ähnlich werden.

Die Technologie dahinter soll recht einfach sein. Hinter dem Display wurden zwei piezoelektrische Sensor-Platten angeordnet. Das Display selbst wurde mit einer Bewegungsfreiheit von 0,1 mm ausgestattet. Die Feinabstimmung des Systems stellte sich als größte Herausforderung heraus, da es das Gefühl eines echten Tastendrucks exakt nachzustellen galt.


Das Haptikos System auf einem Nokia N770 Internet Tablet

Journalisten des Red Ferret Journals, die das System bereits auf einem Nokia N770 Internet Tablet testen konnten, zeigten sich von Effekt beeindruckt. Das Touchscreen soll sich wie eine echte Tastatur anfühlen.
Nokia plant die Einführung des taktilen Touchscreens mit der neunen S60 Serie im Jahr 2008.

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Innovative Tastaturen

Die Evolution der klassischen Eingabegeräte geht weiter. Das russische Design Studio Art Lebedev will gegen Ende des Jahres die erste Tastatur mit variablen OLED Displays auf den Markt bringen. Ein weiters Konzept zielt auf die flexible Anordnung der Tasten ab.

Optimus Maximus, das russische Interface
Jede einzelne Taste von Optimus Maximus ist auswechselbar, hat ein eigenes OLED Display und kann mit verschiedenen Funktionen wie Buchstaben, Schriftzeichen oder Icons für spezielle Aktionstasten belegt werden. Die OLEDs mit einer Auflösung von 48 x 48 Pixel stellen die jeweilige Tastenfunktion dar.

Optimus Maximus von Art Lebedev (youtube Video)

Ein großer Vorteil ist, dass sich die Tastenbelegung an das jeweilige Programm, das am Computer läuft, anpassen lässt und so Arbeiten schneller und einfacher erledigt werden können. Jeder Nutzer kann die Tastenbelegung an seine eigenen Bedürfnisse und Arbeitsweisen anpassen. Es gibt allerdings auch einige kritische Aspekte zu diesem Produkt. Zum einen hat es, verglichen mit normalen Tastaturen trotz OLED-Technologie einen erhöhten Energieverbrauch (es benötigt ein eigenes Netzteil). Aus ergonomischer Sicht dürfte die Tastatur eine störende Leuchtquelle im Sichtbereich des Nutzes sein.

Ergodex DX1, auch die Position ist individuell
Ein etwas anderes Tastatursystem bietet die Ergodex DX1 Tastatur. Ihre Tasten verfügen zwar nicht über ein eigenes Display jedoch kann man die Funktion von bis zu 50 Tasten selbst definieren und diese frei auf der Platte verteilen.


Gekennzeichnet werden die Tasten mit mitgelieferten, vordefinierten oder beschreibbaren Aufklebern. Durch die freie Verteilung der Tasten soll eine möglichst ergonomische Anordnung der Tasten möglich werden.
Erste Tester dieser Tastatur sehen diese eher als Ergänzung zur bestehenden Tastatur, nicht als Ersatz. Einen ausführlichen Test gibt es nachzulesen auf netzwelt.de.
Ergodex DX1 Tastatur



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Multi-Touch System - Microsoft Surface

Mit der geplanten Einführung Ende 2007 will Microsoft einer besonderen Variante der Mensch-Maschine Interaktion endgültig zum Durchbruch verhelfen - dem so genannten Multi-Touch Interface. Eine intuitive Bearbeitung digitaler Daten scheint möglich zu werden.

Geschichte des Multi-Touch Interfaces
Geforscht wird an Multi-Touch Systemen schon seit Anfang der 1980er Jahre. In unterschiedlichsten Forschungsaufbauten von Universitäten und namhaften Konzernen wurde an dieser Technologie geforscht. Laut Microsoft wurden die ersten Surface Prototypen 2001 in einen Ikea Tisch eingebaut. Seither sind über 80 weitere Prototypen der Surface entstanden. Eine sehr gute Übersicht einzelner historischer Entwicklungstufen zeigt die Webseite von Bill Buxton.

Aufbau der Microsoft Surface
Zum Einsatz kommt ein handelsüblicher PC mit Microsoft Vista, fünf Infrarot-Sensoren und einen DLP-Projektor, der das Bild von unten gegen die Tischplatte projiziert. Über die Infrarot-Sensoren werden Berührungen der Tischplatte registriert. Weitere Details zum technischen Aufbau auf popularmechanics.

Technischer Aufbau der Microsoft Surface

Im Gegensatz zu einem herkömmlichen berührungsempfindlichen Bildschirm, erkennt Surface die Bewegungen mehrerer Finger. Die Microsoft Surface ist daher auch dafür geeignet, dass mehrere Personen gleichzeitig damit arbeiten können. Microsoft nennt diese Eigenschaft "Multi-User Experience".
Mittels "Object Recognition" erkennt die Microsoft Surface auch auf ihr abgelegte Gegenstände. Das System ist mit WiFi und Bluetooth ausgestattet, um Daten z.B. mit Mobiltelefonen oder Digitalkameras auszutauschen. Zukünftig soll auch RFID oder NFC zum Einsatz kommen.

Die Surface als Schnittstelle zum Datenaustausch mobiler Geräte (youtube Video)

Erste Anwendungen
Anfang 2008 sollen die ersten Geräte an Großkunden ausgeliefert werden. Erste der 5.000 bis 10.000 Dollar teuren Surface-Computer werden zunächst an Casinos und Hotels verkauft. Bei T-Mobile USA wird die Surface als Tool zur Verkaufsunterstützung von Mobiltelefonen eingesetzt werden.







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